Hier endlich mal ein Bild von meiner kleinen Doppelgängerin in Hose und Pullover. Beides schon länger fertig, aber wir hatten keine Zeit um ein Foto zu machen. Entweder hatte ich keine Zeit oder ich hatte Zeit und sie war nicht da. Tja so ist das halt.
Ach so ja, das Foto. Hier.
Ich zeig Euch hier ab und an meine kleinen Werke aus den Bereichen Karten basteln, Stempeln, Sticken, Nähen, Klöppeln und was mir noch so alles Spaß macht.
Freitag, 8. Februar 2013
Freitag, 13. April 2012
Puppen-Overall
Für meine kleine Strikkedukker musste etwas zum Anziehen her. Wir haben das Buch durchgeblättert und uns für einen Overall entschieden.

Man fängt mit den Beinen an.

Die Beine werden zusammen- gefügt und zusammen weiter gestrickt, die Ärmel werden auch einzeln gestrickt und dann mit dem Rest zusammen gestrickt.

Es hat eine Weile gedauert, und dann musste ich noch Knopflöcher anhäkeln und Knöpfe annähen.

Aber schließlich wurde der Overall fertig und auch gleich mal anprobiert. Ich wollte ihn eigentlich noch bügeln und aufspannen, aber sie wollte ihn nicht mehr hergeben.

Man kann es sich im Overall (oder auch Pyjama) richtig kuschelig machen...

Als nächstes stricken wir einen blauen Pullover.

Und danach eine Hose. Sie soll Schwarz werden. Der Overall (immernoch ungebügelt, ich hoffe das er sich danach nicht mehr so eindreht an der Öffnung. Das liegt vielleicht daran, das ich zu blöd war kraus rechts zu stricken, statt dessen habe ich glatt links gestrickt. Naja.) Irgendwie ist der Overall sehr groß geraten, der im Buch sieht kleiner aus, habe aber genau nach der Anleitung gestrickt.

Man fängt mit den Beinen an.

Die Beine werden zusammen- gefügt und zusammen weiter gestrickt, die Ärmel werden auch einzeln gestrickt und dann mit dem Rest zusammen gestrickt.

Es hat eine Weile gedauert, und dann musste ich noch Knopflöcher anhäkeln und Knöpfe annähen.

Aber schließlich wurde der Overall fertig und auch gleich mal anprobiert. Ich wollte ihn eigentlich noch bügeln und aufspannen, aber sie wollte ihn nicht mehr hergeben.

Man kann es sich im Overall (oder auch Pyjama) richtig kuschelig machen...

Als nächstes stricken wir einen blauen Pullover.

Und danach eine Hose. Sie soll Schwarz werden. Der Overall (immernoch ungebügelt, ich hoffe das er sich danach nicht mehr so eindreht an der Öffnung. Das liegt vielleicht daran, das ich zu blöd war kraus rechts zu stricken, statt dessen habe ich glatt links gestrickt. Naja.) Irgendwie ist der Overall sehr groß geraten, der im Buch sieht kleiner aus, habe aber genau nach der Anleitung gestrickt.
Mittwoch, 11. April 2012
Strikkedukker Projekt - Tag 4 und Ende

Endlich, es geht dem Ende zu. Am 4.4. sollte meine kleine Puppe ihren Kopf bekommen. Ich machte mich früh ans Werk...

Zunächst wurden noch die Arme zugenäht und der Körper mit Rohwolle ausgestopft, durch den dünnen Hals würde man nur schlecht da heran kommen.

Dann wurde der Hals gestrickt. "Meine Hautfarbe" ist Hellbeige, ich fand das Rosa zu "Ferkelig". In der passenden Wolle gab es leider nicht viel Auswahl.

Es ist ein seltsamer Anblick, so ein kleiner Körper mit so einem Stückchen wabbeligen Kopfes. Da so eine Kopf-OP kein Kinderspiel ist, habe ich die kleinen Zappelbeinchen unter Narkose gesetzt.

Hier konnte man schon gut erkennen das der Kopf kugelrund sein würde. Eben wie eine "Julekuler"!

Die kleine Stupsnase wurde als Noppe gestrickt. Allerliebst!

Hier wurden Löcher für die Augen eingestrickt. Es kam allmählich ein Gesichtchen zustande.

Gleich in der nächsten Runde wurden die Augenlöcher vollendet.

Ein paar Runden weiter...

mal ein Blick auf die kleine Puppe, die mehr und mehr Gestalt annahm.

Die Augen wurden separat gestrickt. Der Gedanke an das Krümelmonster drängt sich bei diesem Anblick auf!

In einer nun folgenden Augen-OP wurden die Augen eingesetzt.

Das war wirklich der schwierigste Part an der ganzen Puppe.

Mit den beiden Äuglein sah meine kleine Puppe mich schon gleich an, trotz Narkose.

Die Winpern und den Mund habe ich ihr dann auch gleich noch "verpasst", obwohl man das laut Buch scheinbar erst macht wenn der Kopf "zu" ist. So konnte ich aber viel besser die Fäden vernähen.

Der Kopf wurde fertig gestrickt, ausgestopt und zugenäht. Da schau, und schon ist die kleine Patientin aufgewacht!

Haare bitte noch, das war ihr sehnlichster Wunsch. Und ein bisschen dicker als meine sollten sie sein, und vielleicht auch länger? Natürlich nur wenn es mir nix ausmacht?

Nö, macht mir nix aus, sollst Du haben.
Wer schön sein will muss leiden. Aber die Haar-Prozedur ertrug sie ohne ein Wort de Klage. Tapferes Kind.

So sieht sie also nun aus. Etwas müde und erschöpft, aber zufrieden. Gut, dann bin ich auch zufrieden.

Zum Ausruhen ist die Couch am besten geeignet. Und, wie geht es Dir? frage ich sie. Oh, sagt sie und lächelt, ich fühl mich wirklich sehr wohl in meiner Wolle!
Ich bin also fertig. Sie sieht mir nicht so sehr ähnlich, wie ich es haben wollte, aber das ist natürlich mit den Mitteln kaum machbar. Die Kleider und Accessoirs werden also das Bild abrunden, daran arbeiten wir noch. Wie gefällt Euch meine kleine Strikkedukker? Hier bei uns haben sie schon alle ins Herz geschlossen. Und natürlich soll ich nun auch Papa und die Kinder in Wolle verwandeln, aber das muss warten. Schließlich muss nun erstmal eine Garderobe her. Frau kann ja nicht den ganzen Tag in Strumpfhosen herumlaufen.
Liebe Grüße, Sandra
Samstag, 7. April 2012
Strikkedukker Projekt - Tag 3
Der dritte Tag begann für mich mit einem wichtigen Termin, der einige Zeit in Anspruch nahm, und so blieb wenig Zeit zum Stricken.

Zunächst war noch etwas Bauch in Arbeit. Die kleinen zappelbeinchen waren ganz ungeduldig, ich auch.

Direkt unter den Armen hört man mit dem Bauch auf und beginnt ein Ärmchen. Schön aufpassen diesmal, nix überlesen, nicht das ich den ersten Arm auch wieder auftrennen muss!

Man beginnt die Hand wie die Fußspitze, was mir nach 3 Füßen recht leicht fiel.

Und dann trafen endlich meine Holznadeln ein, Hurra! Die Holznadeln sind um ein Vielfaches leichter als die Metallnadeln und machen keinerlei Anstalten wegzurutschen, es war eine wirkliche Erleichterung.

Meine Nadeln sind von Knit Pro, ich kann sie wirklich nur empfehlen.
Die erste Hand sah fertig recht kugelig aus.

Den Arm führte ich gleich mit Langarmshirt fort, in so ein enges Teil bekäme man die Puppe nämlich nachher garnicht mehr rein (wie auch in eine Strumpfhose nicht).

Der Arm war recht flott fertig!

Also gleich weiter mit Hand und Arm Nummer 2. In Gedanken war ich schon beim Kopf und musste mich zusammen reißen um nicht doch noch einen Fehler einzubauen.


Als der 2. Arm fertig war sah die kleine Puppe schon ein bisschen wie eine solche aus.
Mit den Armen am Körper wurde fröhlich weiter in Runden gestrickt, ob wohl die Puppe schon einen Drehwurm hatte?
Bevor man den Hals strickt, näht man unter den Armen noch die Löcher zu.

Und das war es dann auch schon für Heute, Morgen endlich der Kopf, *zappel zappel*.

Zunächst war noch etwas Bauch in Arbeit. Die kleinen zappelbeinchen waren ganz ungeduldig, ich auch.

Direkt unter den Armen hört man mit dem Bauch auf und beginnt ein Ärmchen. Schön aufpassen diesmal, nix überlesen, nicht das ich den ersten Arm auch wieder auftrennen muss!

Man beginnt die Hand wie die Fußspitze, was mir nach 3 Füßen recht leicht fiel.

Und dann trafen endlich meine Holznadeln ein, Hurra! Die Holznadeln sind um ein Vielfaches leichter als die Metallnadeln und machen keinerlei Anstalten wegzurutschen, es war eine wirkliche Erleichterung.

Meine Nadeln sind von Knit Pro, ich kann sie wirklich nur empfehlen.
Die erste Hand sah fertig recht kugelig aus.

Den Arm führte ich gleich mit Langarmshirt fort, in so ein enges Teil bekäme man die Puppe nämlich nachher garnicht mehr rein (wie auch in eine Strumpfhose nicht).

Der Arm war recht flott fertig!

Also gleich weiter mit Hand und Arm Nummer 2. In Gedanken war ich schon beim Kopf und musste mich zusammen reißen um nicht doch noch einen Fehler einzubauen.


Als der 2. Arm fertig war sah die kleine Puppe schon ein bisschen wie eine solche aus.
Mit den Armen am Körper wurde fröhlich weiter in Runden gestrickt, ob wohl die Puppe schon einen Drehwurm hatte?
Bevor man den Hals strickt, näht man unter den Armen noch die Löcher zu.

Und das war es dann auch schon für Heute, Morgen endlich der Kopf, *zappel zappel*.
Freitag, 6. April 2012
Strikkedukker Projekt - Tag 2
Weiter gings am nächsten Tag (2.4.12), Beinarbeit stand auf dem Plan.
70Rd Bein können echt lange dauern...
Nach dem das eigentlich 2. (rechte) Bein fertig war führte ich die Not-OP des linken Beins (also des 1. Beins) fort, das ich ja wegen des Klumpfußes behandeln musste. (Siehe Start des Projekts.)
Die Finger schmerzten, aber ich wollte unbedingt weiter machen.
Wie bereits 2 mal zuvor begann ich mit der Füßspitze, die 8 Rd diesesmal sorgfältig mit eingearbeitet, aus Fehlern lernt Frau ja.
Auf die Spitze folgte die Ferse. Rohwolle reinstopfen nicht vergessen...

Das Bein wie immer 70Rd, und dann kam endlich der Moment, wo die Beine zusammen gefügt wurden. Leider war der linke Fuß einen Tick kleiner geraten als der Rechte. Aber die ganzen 70Rd Bein hatte ich Zeit mir zu überlegen, ob ich das 4. mal ein Bein stricken wollte. Ich entschied mich dagegen. Schließlich ist in meiner Welt auch nicht alles exakt gleich groß links und rechts am und im Körper.

Ich fügte die Beine also liebevoll und sorgfältig zusammen, und sie begannen sogleich zu zappeln. Tja, ist halt mein kleines Double, da muss das so.

An diesem Tag schaffte ich gerade noch den Bauch, dann war Ende.

Wovon ich geträumt habe muss ich ja nicht erst erzählen, ne?

70Rd Bein können echt lange dauern...

Nach dem das eigentlich 2. (rechte) Bein fertig war führte ich die Not-OP des linken Beins (also des 1. Beins) fort, das ich ja wegen des Klumpfußes behandeln musste. (Siehe Start des Projekts.)

Die Finger schmerzten, aber ich wollte unbedingt weiter machen.

Wie bereits 2 mal zuvor begann ich mit der Füßspitze, die 8 Rd diesesmal sorgfältig mit eingearbeitet, aus Fehlern lernt Frau ja.
Auf die Spitze folgte die Ferse. Rohwolle reinstopfen nicht vergessen...

Das Bein wie immer 70Rd, und dann kam endlich der Moment, wo die Beine zusammen gefügt wurden. Leider war der linke Fuß einen Tick kleiner geraten als der Rechte. Aber die ganzen 70Rd Bein hatte ich Zeit mir zu überlegen, ob ich das 4. mal ein Bein stricken wollte. Ich entschied mich dagegen. Schließlich ist in meiner Welt auch nicht alles exakt gleich groß links und rechts am und im Körper.

Ich fügte die Beine also liebevoll und sorgfältig zusammen, und sie begannen sogleich zu zappeln. Tja, ist halt mein kleines Double, da muss das so.

An diesem Tag schaffte ich gerade noch den Bauch, dann war Ende.

Wovon ich geträumt habe muss ich ja nicht erst erzählen, ne?
Donnerstag, 5. April 2012
Strikkedukker Projekt - Start
Am 1.4. konnte ich endlich loslegen. Die Wolle war angekommen und die fälligen Quadrate fertig gestrickt (für mein Quadrate-Decke-Projekt). Mit einem alten Nadelspiel meiner Oma , aus Metall und aus 2 unvollständigen Nadelspielen bestehend, Stärke 2,5mm, habe ich die ersten 8 Maschen angeschlagen. Ich stricke sehr fest und so wurde das Stricken mit Nadelspiel inklusive zunehmen und abnehmen und zählen und Anleitung lesen zu einer Herausforderung. Immerhin habe ich mir NICHT die Finger gebrochen.
Es gab aber so 2-3 Stellen wo mir wohl Hornhaut wachsen wird, wenn ich so weiter mache (aua aua).Man beginnt, wenn man der Beschreibung in dem tollen Buch (Strikkedukker, Topp Verlag, von Arne und Carlos) folgt, mit dem linken Fuß. Ich hab die Fußspitze gestrickt, den Faden vernäht und die Spitze geschlossen, alles wie in der Anleitung beschrieben.
Dachte ich...
Dazu später mehr.
Dann habe ich die Ferse gestrickt und mich später nur gewundert, das man das Buch so schlecht übersetzt hat, denn die Ferse war ja eindeutig die Fußspitze.
Mir fiel sogar auf, das die Füße der Puppen im Buch irgendwie anders und größer aussahen, aber ich kam nicht auf die Idee das ich etwas übersehen haben könnte.
(Das fiel mir erst auf, als ich das rechte Bein strickte.) Und so knökelte ich angestrengt und konzentriert am linken Fuß, der zum Bein überging und das bein war 70 Runden lang.
Meine Finger taten weh, mein Rücken rebellierte, aber aufhören? NEIN!
Achso, wer sich wundert warum der Fuß so grau ausschaut, das ist ein Fuß gleich mit Strumpfhose. Sehr praktisch, man spart sich das an und ausziehen, das ja bei Feinstrumpfhosen sehr verzwickt sein kann und auch schon mal zu einer Laufmasche oder abgebrochenem Fingernagel führt.
Das habe ich also gleich einkalkuliert und darum ist die Strumpfhose inklusive.
Am Abend begann ich mit dem rechten Fuß.
Fußspitze.
Und die blöden Metall-Stricknadeln wollten immer wegrutschen. Vom Festklammern hatte ich auch schon einen wunden Ringfinger links. Und dann kam ich an die Stelle, wo in so einem langen Satz, abschließend unter dem Absatz Fußspitze, geschrieben stand, "8 Rd re M stricken". Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das hatte ich beim linken Fuß übersehen.
GNA!
Ich hatte mich ja sogar schon gewundert warum man auf der linken Seite 4 Maschen abkettet, wenn da das rechte Bein drankommt ist das doch das linke?
Aber viellleicht haben sie ja Rechts aus der Sicht des Betrachters gemeint, dachte ich noch.
Nee, Pustekuchen, mein linkes Bein hatte keine Fußspitze
(siehe Ring auf dem Foto und zum vergleich den rechten Fuß) und daher sah die Ferse wie die Fußspitze aus und daraus resultierte, das man es um 180° drehen musste um es richtig herum zu halten. Aha. Na das konnte meinereiner natürlich nicht so lassen und kurzerhand wurde eine Not-OP eingeleitet. Das gesamte Bein musste sich wieder in ein Wollknäuel zurück entwickeln. So, aber trotzdem habe ich erst noch das rechte Bein weiter gemacht.
Mein lieber Mann hat mir danach noch den Rücken massiert, der, bestimmt bedingt durch das verkrampfte Sitzen und Nadeln umklammern, höllisch schmerzte.
Natürlich habe ich in der Nacht von Beinen, Fußspitzen, Wolle, Stricknadeln und Rückenmassagen geträumt.
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