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Donnerstag, 21. November 2013

SchnabelinaBag in eXtra-Mini

Die SchnabelinaBag kann man in 4 Größen nähen. Falsch. Ich hab sie in einer 5. Größe genäht, in richtig Mini.
Für meine Strikkedukker-Ich. Hab das Schnittmuster für die Small in 25% kopiert, zusammengeklebt, auf Pappe geklebt und eine neue Nahtzugabe drangesetzt und dann losgelegt. Natürlich musste die eXtra-Mini genau wie meine Tasche alle Extras haben, also Zip it, alle aufgesetzten Taschen, die Eckenpatches, und auch Innen durfte nichts fehlen.

Die Aussentasche neben dem Innenfutter mit dem Reissverschlussteil. Alles in Mini original wie in der Anleitung genäht.

Nochmal Aussentasche und Innenfutter, beides um 180° gedreht. Man sieht hier am Innenfutter die Reissverschlusstasche, die aber aus Platzgründen ohne RV ist. Auch an den Aussentaschen hab ich auf die RVs verzichtet, nur am Zip-It und am Reissverschlussteil sind wirklich RVs dran. 

 Innenfutter durch den RV gelugt. Sieht fummeliger aus als es war. Blick auf die kleine RV-Tasche.

 Hier auch nochmal reingelugt, von der anderen Seite, Blick auf das Klettfach.

Fertige Tasche. Futter und Tasche musste ich von Hand zusammen nähen, Absteppen natürlich auch, das war leider zu klein für die Nähma.

 Von Vorne

 Von Oben.

 kleine RV-Tasche Innen.

 Klettfach Innen.

Die neue Besitzerin. Hier trägt sie übrigends den Panda-Pulli, den ich ihr nach einem Pullover meiner Tochter gestrickt habe.

Danke nochmal an Schnabelina (Rosi) für das Schnittmuster und die tolle Anleitung für diese Tasche! (Gibt es HIER)

Ich konnte einiges aus Stoffresten nehmen, gut das ich nix wegschmeißen kann ;-)

Danke fürs Schauen und viel Spaß beim Kreativ sein!
Sandra

Pullover für Strikkedukker

Vor einigen Monaten habe ich angefangen meine Tochter als Strikkedukker zu stricken. Es sind aber bisher nur die beiden Füße fertig. Zum Einen stricke ich ja auch noch an einer Decke, wo ich meine Strickwut immer dran ausgelassen hab, und zum anderen musste ja auch erstmal etwas zum Anziehen her für die kleine Dame, damit sie da dann gleich reinschlüpfen kann. Ich habe ihr also Kleidung gestrickt und da meine Tochter in der Zeit einen alten Pullover von mir bekommen hat, den ich in ihrem Alter von meiner Mam bekommen hab, hab ich versucht diesen nachzustricken. Ja das ist schon ziemlich verrückt. Also diesen Pullover hab ich mit ca. 15 von meiner Mam bekommen, sie hat ihn mir natürlich gestrickt. Ich war irgendwann zu dick geworden für ihn und gab ihn meiner Mam, ihr passte er. Aber sie trug ihn nicht. Wie nun meine Tochter in das passende Alter die passende Größe kam, gab meine Mam ihr den Pullover.
Ja, ich hab ihn also Miniaturisiert.




Da meine Strikkedukker-Tochter bisher nur aus Füßen besteht hat meine Strikkedukker-Ich ihn jetzt an. Passt ja auch, es war ja mal meiner.
Die Augen sind beim großen Pulli so Knopfaugen, beim kleinen Pulli aus Roccailles.

Viel Spaß beim Kreativ sein,
Sandra

Freitag, 8. Februar 2013

Hose und Pullover für Strikkedukker

Hier endlich mal ein Bild von meiner kleinen Doppelgängerin in Hose und Pullover. Beides schon länger fertig, aber wir hatten keine Zeit um ein Foto zu machen. Entweder hatte ich keine Zeit oder ich hatte Zeit und sie war nicht da. Tja so ist das halt.
Ach so ja, das Foto. Hier.




Freitag, 13. April 2012

Puppen-Overall

Für meine kleine Strikkedukker musste etwas zum Anziehen her. Wir haben das Buch durchgeblättert und uns für einen Overall entschieden.

Man fängt mit den Beinen an.
















Die Beine werden zusammen- gefügt und zusammen weiter gestrickt, die Ärmel werden auch einzeln gestrickt und dann mit dem Rest zusammen gestrickt.





Es hat eine Weile gedauert, und dann musste ich noch Knopflöcher anhäkeln und Knöpfe annähen.















Aber schließlich wurde der Overall fertig und auch gleich mal anprobiert. Ich wollte ihn eigentlich noch bügeln und aufspannen, aber sie wollte ihn nicht mehr hergeben.











Man kann es sich im Overall (oder auch Pyjama) richtig kuschelig machen...

















Als nächstes stricken wir einen blauen Pullover.
















Und danach eine Hose. Sie soll Schwarz werden. Der Overall (immernoch ungebügelt, ich hoffe das er sich danach nicht mehr so eindreht an der Öffnung. Das liegt vielleicht daran, das ich zu blöd war kraus rechts zu stricken, statt dessen habe ich glatt links gestrickt. Naja.) Irgendwie ist der Overall sehr groß geraten, der im Buch sieht kleiner aus, habe aber genau nach der Anleitung gestrickt.

Mittwoch, 11. April 2012

Strikkedukker Projekt - Tag 4 und Ende


Endlich, es geht dem Ende zu. Am 4.4. sollte meine kleine Puppe ihren Kopf bekommen. Ich machte mich früh ans Werk...





Zunächst wurden noch die Arme zugenäht und der Körper mit Rohwolle ausgestopft, durch den dünnen Hals würde man nur schlecht da heran kommen.





Dann wurde der Hals gestrickt. "Meine Hautfarbe" ist Hellbeige, ich fand das Rosa zu "Ferkelig". In der passenden Wolle gab es leider nicht viel Auswahl.






Es ist ein seltsamer Anblick, so ein kleiner Körper mit so einem Stückchen wabbeligen Kopfes. Da so eine Kopf-OP kein Kinderspiel ist, habe ich die kleinen Zappelbeinchen unter Narkose gesetzt.












Hier konnte man schon gut erkennen das der Kopf kugelrund sein würde. Eben wie eine "Julekuler"!









Die kleine Stupsnase wurde als Noppe gestrickt. Allerliebst!










Hier wurden Löcher für die Augen eingestrickt. Es kam allmählich ein Gesichtchen zustande.










Gleich in der nächsten Runde wurden die Augenlöcher vollendet.













Ein paar Runden weiter...












mal ein Blick auf die kleine Puppe, die mehr und mehr Gestalt annahm.

















Die Augen wurden separat gestrickt. Der Gedanke an das Krümelmonster drängt sich bei diesem Anblick auf!






In einer nun folgenden Augen-OP wurden die Augen eingesetzt.









Das war wirklich der schwierigste Part an der ganzen Puppe.












Mit den beiden Äuglein sah meine kleine Puppe mich schon gleich an, trotz Narkose.






Die Winpern und den Mund habe ich ihr dann auch gleich noch "verpasst", obwohl man das laut Buch scheinbar erst macht wenn der Kopf "zu" ist. So konnte ich aber viel besser die Fäden vernähen.


Der Kopf wurde fertig gestrickt, ausgestopt und zugenäht. Da schau, und schon ist die kleine Patientin aufgewacht!




Haare bitte noch, das war ihr sehnlichster Wunsch. Und ein bisschen dicker als meine sollten sie sein, und vielleicht auch länger? Natürlich nur wenn es mir nix ausmacht?

Nö, macht mir nix aus, sollst Du haben.
Wer schön sein will muss leiden. Aber die Haar-Prozedur ertrug sie ohne ein Wort de Klage. Tapferes Kind.




So sieht sie also nun aus. Etwas müde und erschöpft, aber zufrieden. Gut, dann bin ich auch zufrieden.









Zum Ausruhen ist die Couch am besten geeignet. Und, wie geht es Dir? frage ich sie. Oh, sagt sie und lächelt, ich fühl mich wirklich sehr wohl in meiner Wolle!







Ich bin also fertig. Sie sieht mir nicht so sehr ähnlich, wie ich es haben wollte, aber das ist natürlich mit den Mitteln kaum machbar. Die Kleider und Accessoirs werden also das Bild abrunden, daran arbeiten wir noch. Wie gefällt Euch meine kleine Strikkedukker? Hier bei uns haben sie schon alle ins Herz geschlossen. Und natürlich soll ich nun auch Papa und die Kinder in Wolle verwandeln, aber das muss warten. Schließlich muss nun erstmal eine Garderobe her. Frau kann ja nicht den ganzen Tag in Strumpfhosen herumlaufen.
Liebe Grüße, Sandra

Samstag, 7. April 2012

Strikkedukker Projekt - Tag 3

Der dritte Tag begann für mich mit einem wichtigen Termin, der einige Zeit in Anspruch nahm, und so blieb wenig Zeit zum Stricken.


Zunächst war noch etwas Bauch in Arbeit. Die kleinen zappelbeinchen waren ganz ungeduldig, ich auch.


Direkt unter den Armen hört man mit dem Bauch auf und beginnt ein Ärmchen. Schön aufpassen diesmal, nix überlesen, nicht das ich den ersten Arm auch wieder auftrennen muss!


Man beginnt die Hand wie die Fußspitze, was mir nach 3 Füßen recht leicht fiel.


Und dann trafen endlich meine Holznadeln ein, Hurra! Die Holznadeln sind um ein Vielfaches leichter als die Metallnadeln und machen keinerlei Anstalten wegzurutschen, es war eine wirkliche Erleichterung.

Meine Nadeln sind von Knit Pro, ich kann sie wirklich nur empfehlen.

Die erste Hand sah fertig recht kugelig aus.


Den Arm führte ich gleich mit Langarmshirt fort, in so ein enges Teil bekäme man die Puppe nämlich nachher garnicht mehr rein (wie auch in eine Strumpfhose nicht).



Der Arm war recht flott fertig!









Also gleich weiter mit Hand und Arm Nummer 2. In Gedanken war ich schon beim Kopf und musste mich zusammen reißen um nicht doch noch einen Fehler einzubauen.





Als der 2. Arm fertig war sah die kleine Puppe schon ein bisschen wie eine solche aus.






Mit den Armen am Körper wurde fröhlich weiter in Runden gestrickt, ob wohl die Puppe schon einen Drehwurm hatte?

Bevor man den Hals strickt, näht man unter den Armen noch die Löcher zu.

Und das war es dann auch schon für Heute, Morgen endlich der Kopf, *zappel zappel*.